November 11, 2009 bei Andy
Kommentare (1)
Vor zirka einem dreiviertel Jahr erlöste ich das arme Arbeitstier von der täglichen Routine und nahm es mit nach Hause. Gnadenbrot genießen, sozusagen... :)
Immerhin schon im fünften Jahr nach seiner Geburt, soll es wenigstens die verbleibenden Jahre noch ein bisschen Spaß haben - vor allem mit mir! So habe ich es, so gut ich es eben konnte, hoffentlich nach unser beider Bedürfnis, versorgt.
Und gestern war dann der Tag der absoluten Freiheit: Nachdem GeoGebra (eine Anwendung, die meine Frau sometimes braucht) auch für andere Betriebssysteme verfügbar ist, wurde die alternative zusätzliche Windows XP-Installation restlos von der Platte entfernt :))
Herrlich... ein guter Anfang! Somit ist das erste Drittel unserer heimischen EDV von den M$-Ketten befreit. Gemeinsam mit dem T-Mobile-Modem, indem eine A1-Internetkarte steckt und gOS wird mir mein ThinkPad T41 mit Sicherheit noch etliche Zeit viel (mobile) Freude bereiten :)
Interesse an freien Betriebssystemen? Vielleicht interessiert Dich das hier: Klick.
September 23, 2009 bei Andy
Kommentare (0)
Ich bin ja nicht zum ersten Mal hier - heute und jetzt aber wohl zum letzten Mal. Nicht, dass ich hier misshandelt oder sonstiges wurde. Aber meine Pläne haben einen anderen Weg eingeschlagen.
Das Gebäude ist mir wohlbekannt, nicht weit von meiner Arbeitsstätte weg. 1010 Wien, an prominenter Adresse nicht unweit der Rotenturmstraße. Die Filiale gehört zu einer Gruppe eines (kleineren) Bankenzusammenschlusses, der zum Beispiel mit "Regional verankert. National verbunden. International vernetzt." wirbt. Soll sein. Sie werden es überleben, zukünftig ohne mein Geld auszukommen :-)
Die beiden Türen, die mich vom ersten Stock, in dem die Beratungsmädchen und -burschen werken, trennen, öffnen sich pneumatisch. Die Ausstattung der einzelnen Büros und des Besprechungszimmers ist weiter nicht auffällig, die Größe der Räume ist wohl als mehr als ausreichend zu beschreiben.
Meinem Vater habe ich damals dazu geraten, Geld hier zu parken. Mein Gott, wie lange ist das her? Nach seinem Ableben habe ich das Depot übernommen. Es befanden sich keine riesigen Werte darauf und in den Jahren nach der Übernahme hatte ich keinen Kapitalbedarf, sodass es hier weiter verwaltet wurde. Das ist nun Vergangenheit!
Die Kosten der Verwaltung meiner Werte dürften sich vielleicht insgesamt auf 2 % p.a. belaufen. Damit ist das Unternehmen aber eh schon in der günstigeren Hälfte der Mitbewerber! Aber trotzdem zu teuer wenn man bedenkt, dass sich dieser Prozentsatz für mich als Anleger ja erst rechnet, wenn die Fondsmanager eine andauernde Outperformance (= Überrendite) erzielen, die darüber liegt.
Und? Schaffen sie es?
Die Antwort lautet natürlich "ja"... wenn man sie danach fragt. Mit ihren ausgeklügelten Analysen und Strategien "stehen sie uns auch in turbulenteren Zeiten zur Seite". Na sehr gut!
Das Problem ist nur: Auf jedes ihrer Veranlagungsprodukte gibt es -zig andere, die mir diverse Berater, Institute, Banken, Sparkassen, Versicherungen mit den gleichen Argumenten verkaufen wollen. Lauter Sieger an den Börsen? Alle auf dem ersten Platz mit völlig unterschiedlichen Konzepten? Und wenn nicht: Wer ist jetzt wirklich der bessere?
Also dann alles selbst (besser?) machen und jeden Tag mindestens eine Stunde seine Wertpapiere sichten (wie zum Beispiel hier beschrieben)?
Gut für all jene, die sonst keine (interessantere) Aufgabe haben; für mich jedoch indiskutabel...
Tja, Leute, jetzt ist wohl guter Rat teuer... ;-)
Wie seht ihr das?
September 21, 2009 bei Andy
Kommentare (1)
provision, verbraucher, konsument, versicherung
So lautet die Überschrift eines Artikels in den OÖNachrichten. Die Präsidentin des Österreichischen Versicherungsmaklerringes sieht darin eine existenzielle Bedrohung...
Wie läuft es derzeit? Ist Beratung und Vertragsabschluss gratis? Sozusagen ein "free lunch" auf Kosten des Maklers oder der Versicherungsgesellschaft? Warum diese Aufregung, dieses sofortige Abblocken?
Nun, natürlich gibt es keinen "free lunch" auf Kosten der Gesellschaft oder des vermittelnden Agenten, Maklers, Betreuers, etc. Zur Abgeltung seines Aufwandes und seiner Leistung existiert die Provisionsvergabe, auch Courtage genannt. Die Courtage ist Teil der Versicherungsprämie und wird vom Versicherer an den Makler, etc. vergütet. Ähnliches existiert auch in der Finanzwirtschaft: Dort nennt es sich Ausgabeaufschlag, all in fee, Brokerage, etc.
Aus dieser Praxis heraus scheint es daher tatsächlich für Lieschen Müller und Otto Normalverbraucher so, dass es sich um eine Gratisleistung handelt - mitnichten ist es in der Realität aber so! Was spricht daher dagegen, diesen Baranteil an der Prämie oder des veranlagten Betrages herauszulösen und transparent direkt dem Kunden zu verrechnen?
Ein weiteres Problem der bisherigen Praxis, vor allem für (relativ) freie, sprich nicht an einen einzigen Anbieter gebundene Berater ist die fehlende Interessenskongruenz zum Käufer/Konsumenten: Wird nicht zu oft das Produkt angeboten und empfohlen, dass den höchsten Verdienst oder den Vorgaben des eben laufenden internen Wettbewerbs entspricht?
Aus Sicht des Konsumentenschutzes gibt es daher wohl kaum Einwände gegen die Offenlegung der Verdienstspanne: Zum einen sind dann die Provisionen, Courtagen etc. direkt vergleichbar, zum anderen wird der heute noch bestehende Interessenskonflikt des Beraters aufgelöst!
Man sollte daher - besonders als Konsument - gewissenhaft darüber nachdenken, ob man sich nicht für eine Regelung entscheidet, die in anderen Ländern schon erfolgreich eingesetzt wird, nämlich die Herauslösung der Provisionen aus den laufenden Prämien und Beiträgen und deren Direkteinhebung!
August 20, 2009 bei Andy
Kommentare (2)
lumix, Fotografie, dslr, nikon, spiegelreflex
Da die Urlaubszeit - wahrscheinlich nicht nur für mich - immer auch Fotozeit ist, hatte ich genug Zeit, mich wieder mit meiner Lumix DMC-FZ7 (eine Bridgecam aus 2006 von Panasonic mit einer Optik von Leica) zu beschäftigen. Obwohl ich grundsätzlich mit der Cam sehr zufrieden bin - habe sie gebraucht 2007 ersteigert - verspüre ich doch zwei nicht unwesentliche Einschränkungen: zum einen fehlt mir manchmal ein echtes Weitwinkel (meine Lumi fängt beim KB-Äquivalent 35mm an), zum anderen läßt die (damals) verbaute Bildengine ohne Qualitätsabstriche keinen höheren ISO-Wert als 80, maximal 100 zu. Damit ist Restlichtfotographie, von mir früher gern ausgeführt, eine Illusion...
Nachdem meine Freunde mit überwiegender Mehrheit mit DSLR's "herumbüdln", habe ich mich an den (wenigen) Regentagen den derzeitigen Angeboten gewidmet. Als typischer Stellvertreter einer Einsteiger-DSLR mit guter Bewertung habe ich die Nikon D60 ausgemacht. Doch je mehr ich mich in die Materie hinein arbeitete, desto weniger überzeugten mich das Konzept, das Modell und die Prinzipien. Verglichen mit meiner derzeitigen Gerätschaft habe ich für meine (Amateur)Bedürfnisse folgende Punkte gefunden, die mich stören:
Sorry, überzeugt mich alles nicht!
Dazu kommen Situationen, wie ich sie jetzt im Urlaub erlebte: Zwei Rehe stehen rechts am Feld, weiter entfernt, wir fahren mit dem Auto vorbei. Ich bleib stehen, lasse das Fenster runter, greife nach der umgehängten Cam, Objektivdeckel runter und einschalten, zoomen auf 432 mm (entsprechend Kleinbild) - klick, klick... weg waren sie!
So gesehen, hätte mir eine DSLR schon was erspart: das Stehenbleiben!
May 17, 2009 bei marianne
Kommentare (1)
Bin schon gespannt, was da so abgeht in der Lounge.....
wünsch einen wunderschönen Sonntag!!! :-))